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Trekking Nepal

Acht der vierzehn Achttausender stehen in Nepal – und du musst kein Profibergsteiger sein, um sie aus nächster Nähe zu erleben. Vom legendären Everest Base Camp über den vielfältigen Annapurna Circuit bis zu ruhigeren Routen im Langtang-Tal: Hier findest du Treks, Permits, Saison-Tipps und Budget-Planung für dein Himalaya-Abenteuer ab Kathmandu.

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Trekking Nepal – Wanderer am Everest Base Camp mit Khumbu-Eisfall | Travelviser
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Flugzeit
ca. 10–12 Std.
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Beste Zeit
Okt.–Nov. & März–Mai
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Trekking
-15 bis +25 °C
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Max. Höhe
5.545 m (Kala Patthar)
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Währung
Nepalesische Rupie (NPR)
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Sprache
Nepali, Englisch

🗺️ Trekking Nepal erkunden

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🥾 Klassische Routen zum Everest und Annapurna

Der Everest Base Camp Trek startet in Lukla und erreicht 5.364 m. Annapurna Base Camp liegt im Schatten des Annapurna Massivs. Der Thorong La Pass auf 5.416 m verbindet Manang mit Mustang.

Everest Base Camp – 5.364 m (🏔️)
Das Base Camp liegt am Fuße des Khumbu-Gletschers und dient als Ausgangspunkt für Gipfelversuche. Viele Trekker übernachten hier zwei Nächte zur Akklimatisierung. Permits für den Sagarmatha-Nationalpark sind vorab in Kathmandu zu besorgen.
Annapurna Base Camp (⛰️)
Das Base Camp auf 4.130 m bietet Panorama auf Annapurna I und Machapuchare. Der Aufstieg erfolgt meist über Chhomrong und führt durch Rhododendronwälder. Ein Permit für den Annapurna Conservation Area ist Pflicht.
Thorong La Pass – 5.416 m (🥾)
Der Pass ist der höchste Punkt des Annapurna Circuit und wird meist frühmorgens überquert. Von Manang aus sind es etwa fünf Stunden bis zum Gipfelkreuz. Wetterumschwünge erfordern flexible Planung.

🗺️ Khumbu, Annapurna-Region und Langtang

Namche Bazaar ist das zentrale Handelszentrum im Khumbu. Pokhara dient als Tor zu den Annapurna Trails. Gokyo bietet fünf heilige Seen mit Blick auf den Everest.

Namche Bazaar – Khumbu (🏘️)
Namche liegt auf 3.440 m und verfügt über zahlreiche Lodges und einen wöchentlichen Markt. Hier erfolgt die letzte Akklimatisierung vor dem Aufstieg zum Everest Base Camp. Strom und Internet sind gegen Gebühr verfügbar.
Pokhara – Annapurna-Basis (🌊)
Pokhara am Phewa-See ist Startpunkt für Annapurna-Treks und bietet Ausrüstungsverleih. Der Ort liegt auf 822 m und ermöglicht kurze Flüge nach Jomsom. Viele Guides und Agenturen haben hier ihren Sitz.
Gokyo – Seen & Gipfelblick (💧)
Die Gokyo-Seen liegen auf über 4.700 m und sind von Namche aus in vier Tagen erreichbar. Der Aufstieg zum Gokyo Ri liefert einen der besten Everest-Aussichten. Die Region ist Teil des Sagarmatha-Nationalparks.

🎒 Ausrüstung, Fitness und Einreise

Kathmandu ist der zentrale Ort für Permits und letzte Einkäufe. Lukla erfordert einen frühen Flug mit kleinem Flugzeug. Langtang Kyanjin Gompa liegt in einer entlegenen Seitentalschaft.

Kathmandu – Ausgangspunkt (✈️)
In Kathmandu werden TIMS-Card und Nationalpark-Permits ausgestellt. Ausrüstung kann im Thamel-Viertel günstig gemietet werden. Der Flughafen Tribhuvan ist Ausgangspunkt für Inlandsflüge nach Lukla.
Lukla – EBC-Start (🛫)
Lukla auf 2.860 m ist der übliche Start für den Everest Base Camp Trek. Der kurze Landebahn-Flug von Kathmandu ist wetterabhängig. Hier erfolgt die erste Nacht und die Anpassung an die Höhe.
Langtang – Kyanjin Gompa (🛕)
Kyanjin Gompa auf 3.870 m ist Ziel des Langtang-Treks und beherbergt ein bekanntes Kloster. Der Weg führt durch Tamang-Dörfer und vorbei an Yak-Herden. Ein Langtang-Nationalpark-Permit ist erforderlich.

📋 Saison, Kosten und Guides

Oktober bis November und März bis Mai sind die besten Monate für klare Sicht. Viele Treks lassen sich ohne Guide organisieren, doch Permits bleiben Pflicht. Kosten für einen 14-tägigen Annapurna Circuit liegen bei etwa 800–1.200 Euro.

Everest Base Camp – 5.364 m (🏔️)
Der Trek dauert meist 12–14 Tage und kostet ohne Guide rund 600–900 Euro. Akklimatisierungstage in Namche und Dingboche sind essenziell. November bietet stabile Wetterbedingungen.
Annapurna Base Camp (⛰️)
Der Annapurna Base Camp Trek ist für Anfänger geeignet und dauert 7–10 Tage. Kosten für Permits und Lodges betragen etwa 300–500 Euro. März und April sind ideale Monate.
Thorong La Pass – 5.416 m (🥾)
Der Annapurna Circuit mit Thorong La Pass erfordert 12–18 Tage. Ein Guide kostet etwa 25–35 Euro pro Tag. Die beste Reisezeit ist Oktober bis November.

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Häufige Fragen zu Trekking Nepal

Die beste Reisezeit für Trekking in Nepal liegt in den Monaten Oktober bis November sowie März bis Mai, da dann stabiles Wetter mit klaren Sichten auf die Berge herrscht. In diesen Perioden liegen Temperaturen tagsüber oft zwischen 10 und 20 °C, nachts kälter bis -10 °C in höheren Lagen. Der November bietet besonders gute Bedingungen nach dem Monsun.
Ein organisiertes Trekking in Nepal kostet pro Person meist zwischen 800 und 2000 Euro für 10 bis 14 Tage, inklusive Guide, Permits und Unterkunft. Selbstorganisierte Touren ohne Guide sind günstiger ab etwa 300 Euro, hinzu kommen Permits wie 3000 NPR für den Annapurna-Bereich. Preise variieren je nach Route und Saison.
Trekking ohne Guide ist in vielen Gebieten Nepals erlaubt, etwa auf Teilen des Annapurna Trails, erfordert aber Permits und Grundkenntnisse der Routen. Für Routen wie den Manaslu Circuit ist ein Guide oder Trekking-Gesellschaft oft vorgeschrieben. Lokale Vorschriften und Höhenanpassung sollten beachtet werden.
Für Trekking in Nepal wird ein Schlafsack mit Komfortbereich bis -10 °C empfohlen, da Temperaturen nachts in Höhen über 4000 m oft unter -5 °C fallen. Weitere Ausrüstung umfasst wetterfeste Jacken, feste Wanderschuhe und einen Rucksack mit 40-60 Litern. Leichte Daunen- oder Synthetikmodelle sind üblich.
Das Annapurna Trekking führt durch vielfältige Landschaften mit Blick auf den Annapurna-Massiv und erreicht Höhen bis 5416 m am Thorong La Pass. Highlights sind traditionelle Dörfer, Terrassenfelder und das kulturelle Erbe in der Region um Pokhara. Die Route dauert typisch 12 bis 18 Tage.
Praktische Tipps für Trekking in Nepal umfassen die Mitnahme von Wasseraufbereitungstabletten, da Leitungswasser nicht trinkbar ist, und die Akklimatisierung über mehrere Tage. Lokale Teehäuser bieten Unterkünfte entlang der Routen, und nepalesische Rupien sind die gängige Währung. Englischkenntnisse helfen in touristischen Gebieten.