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Urlaub in Peru

Peru ist kein Land, das man besucht – man betritt eine andere Dimension. Machu Picchu thront über grünen Bergen wie eine vergessene Welt, Cuzco atmet noch immer Inka-Steinmetz-Kunst, und im Amazonas summt das größte Ökosystem der Erde. Von den Anden bis zum Regenwald: Hier findest du Route, Zeiten und Tipps für dein Peru-Abenteuer.

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Urlaub in Peru – Machu Picchu auf dem Berggipfel im Nebel | Travelviser
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Flugzeit
ca. 14–16 Std.
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Beste Zeit
Mai–Sep., Apr.–Okt.
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Sommer
15–25 °C (Anden)
❄️
Winter
5–15 °C (Regenzeit)
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Währung
Peruanischer Sol (PEN)
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Sprache
Spanisch, Quechua

🗺️ Peru erkunden

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🏛️ Machu Picchu bei Sonnenaufgang

Die Inka-Zitadelle thront auf einem Bergkamm oberhalb des Urubamba-Tals. Der Sonnenaufgang über den Anden-Terrassen ist das Highlight vieler Peru-Reisen. Ein früher Shuttle-Bus ab Aguas Calientes vermeidet die größten Touristenmassen.

Machu Picchu – Inka-Zitadelle
Die Ruinenstadt wurde um 1450 erbaut und 1911 wiederentdeckt. Der klassische Rundgang dauert etwa zwei Stunden und führt durch Tempel, Plätze und Terrassen. Tickets sollten mindestens einen Monat im Voraus gebucht werden.
Pisac
Die Inka-Festung Pisac liegt oberhalb des gleichnamigen Marktflecks im Heiligen Tal. Ein Aufstieg über die Terrassen dauert rund 45 Minuten und bietet Ausblicke auf das Tal. Der Markt am Dienstag und Sonntag lockt mit Textilien und Keramik.
Ollantaytambo
Die Festung Ollantaytambo diente als Tor zum Dschungel und besitzt noch originale Treppen und Wasserkanäle. Der Ort ist Ausgangspunkt des Inka-Trails. Übernachtungen im historischen Zentrum erleichtern die Weiterfahrt nach Machu Picchu.

🏙️ Cuzco und Inka-Stätten

Cuzco war die Hauptstadt des Inkareiches und liegt auf 3400 Metern Höhe. Von hier aus erreicht man das Heilige Tal mit seinen Festungen und Märkten. Die koloniale Altstadt mit ihren Kirchen und Plätzen ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Cuzco – Inka-Hauptstadt
Die Stadt verbindet Inka-Mauern mit spanischen Barockbauten wie der Kathedrale am Plaza de Armas. Die meisten Reisenden verbringen zwei bis drei Tage zur Akklimatisierung. Geführte Stadtrundgänge starten täglich vom Hauptplatz.
Lima – Hauptstadt & Küche
In Lima liegt das kulinarische Zentrum Perus mit Gerichten wie Ceviche und Lomo Saltado. Das historische Zentrum mit der Kathedrale und dem Kloster San Francisco ist einen halben Tag wert. Viele internationale Flüge landen am Jorge Chávez Airport.
Arequipa – Weiße Stadt
Arequipa wird aus weißem Vulkangestein erbaut und besitzt das Kloster Santa Catalina. Die Stadt liegt am Fuße des Vulkans El Misti. Von hier starten Touren zum Colca-Canyon.

🌿 Natur und Seen im Süden

Der Titicaca-See auf 3812 Metern ist der höchstgelegene schiffbare See der Welt. Im Norden Perus liegt der Amazonas-Regenwald um Iquitos. Der Colca-Canyon bietet die Chance, Kondore in freier Wildbahn zu beobachten.

Titicaca-See – Uros-Inseln
Die schwimmenden Uros-Inseln bestehen aus Totora-Schilf und werden von der indigenen Bevölkerung bewohnt. Bootstouren ab Puno dauern etwa drei Stunden. Eine Übernachtung auf einer der Inseln ist möglich.
Amazonas – Iquitos
Iquitos ist die größte Stadt der Welt ohne Straßenanschluss und liegt im peruanischen Amazonasgebiet. Dschungeltouren starten von der Hafenstadt aus und dauern zwei bis fünf Tage. Piranhas und Affen sind häufig zu sehen.
Colca-Canyon – Kondore
Der Colca-Canyon ist über 3000 Meter tief und einer der tiefsten Schluchten der Welt. Am Aussichtspunkt Cruz del Condor kann man Andenkondore beobachten. Die Fahrt von Arequipa dauert etwa vier Stunden.

📋 Route, Höhe und Budget

Eine klassische Route führt von Lima über Cuzco ins Heilige Tal und nach Machu Picchu. Die Höhenlage erfordert mindestens zwei Akklimatisationstage in Cuzco. Mit einem Tagesbudget von 80 bis 120 Euro pro Person kommt man gut durch das Land.

Heiliges Tal – Pisac & Ollantaytambo
Das Heilige Tal erstreckt sich von Pisac bis Ollantaytambo und ist ideal für ein bis zwei Tage mit dem Bus oder Taxi. Eintrittskarten für die archäologischen Stätten kosten 70 Soles. Frühbucher sparen bei Kombi-Tickets.
Uros-Inseln
Die Uros-Inseln sind meist Teil einer Bootstour ab Puno, die 25 bis 40 Soles kostet. Eine private Tour mit Übernachtung liegt bei etwa 150 Soles pro Person. Schwimmwesten und Sonnenschutz sind Pflicht.
Iquitos
Flüge nach Iquitos starten täglich von Lima und dauern etwa zwei Stunden. Ein Dschungel-Lodge-Aufenthalt für drei Tage kostet ab 300 Euro. Bargeld in Soles ist im Regenwald oft die einzige Zahlungsmöglichkeit.

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Häufige Fragen zu Peru

Die beste Reisezeit für Peru liegt zwischen Mai und September, wenn es in den Anden trocken und mild ist mit Temperaturen von 15 bis 25 Grad. In der Trockenzeit sind auch Machu Picchu und der Inka-Trail gut erreichbar. Von Dezember bis März herrscht Regenzeit mit höheren Niederschlägen in den Bergen.
Die Flugzeit von Deutschland nach Peru beträgt etwa 14 bis 16 Stunden, meist mit einem Zwischenstopp in Madrid, Amsterdam oder den USA. Direktflüge gibt es nicht, die Gesamtdauer hängt von der Umsteigezeit ab. Die Ankunft erfolgt typischerweise in Lima.
Peru gilt in touristischen Regionen wie Cusco, Machu Picchu und Lima als weitgehend sicher, doch Taschendiebstähle kommen vor. In abgelegenen Gebieten oder nachts in Großstädten ist Vorsicht geboten. Reisende sollten keine großen Wertsachen offen tragen und offizielle Taxis nutzen.
Machu Picchu ist das absolute Highlight und sollte auf keiner Reise fehlen. Weitere Highlights sind die Nazca-Linien, der Titicacasee, die Colca-Schlucht und die historische Altstadt von Cusco. Viele Reisende kombinieren diese mit einer Wanderung auf dem Inka-Trail.
Leitungswasser in Peru ist nicht trinkbar und sollte gemieden werden. Reisende sollten ausschließlich abgefülltes Wasser kaufen oder gefiltertes Wasser verwenden. In Restaurants wird normalerweise abgekochtes oder Flaschenwasser serviert.
Standardimpfungen wie Hepatitis A und Typhus werden für Peru empfohlen. Gelbfieberimpfung ist bei Aufenthalten im Dschungelgebiet ratsam. Eine Beratung beim Tropeninstitut vor der Reise ist sinnvoll.