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Urlaub in Peking

Peking ist keine Stadt, die man besichtigt – man taucht ein. Die Verbotene Stadt erzählt von 500 Jahren Kaiserherrschaft, die Große Mauer windet sich über Bergkämme, und in den Hutongs lebt das alte China zwischen Neon und Skyline. Kaiserliche Geschichte und moderne Megacity in einer Atemzug.

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Urlaub in Peking – Verbotene Stadt mit roten Mauern und goldenen Dächern | Travelviser
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Flugzeit
ca. 10–12 Std.
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Beste Zeit
Apr.–Mai, Sep.–Okt.
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Sommer
25–35 °C
❄️
Winter
-5–10 °C
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Währung
Renminbi (CNY)
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Sprache
Mandarin

🗺️ Peking erkunden

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🏛️ Kaiserliche Highlights in Peking

Die Verbotene Stadt bildet das Herzstück der alten Kaiserresidenz direkt am Tiananmen-Platz. Vom Jingshan-Park aus bietet sich der beste Blick über die roten Dächer und den Platz.

Verbotene Stadt
Die Verbotene Stadt war über 500 Jahre Residenz der chinesischen Kaiser und umfasst fast 1000 Gebäude. Eintrittskarten sollten online im Voraus gebucht werden, da täglich nur 80.000 Besucher zugelassen sind.
Tiananmen-Platz
Der Tiananmen-Platz ist einer der größten öffentlichen Plätze der Welt und liegt direkt vor dem Tor zur Verbotenen Stadt. Morgens um 6:30 Uhr findet die Flaggenzeremonie statt.
Jingshan-Park
Der Jingshan-Park liegt nördlich der Verbotenen Stadt und bietet mit seinem Gipfelpanorama den klassischen Blick auf die Palastanlage. Der Aufstieg über 100 Stufen ist in 15 Minuten zu schaffen.

🏯 Ausflüge zur Mauer und Sommerresidenz

Die Große Mauer bei Mutianyu ist am besten mit der Seilbahn erreichbar und weniger überlaufen als Badaling. Der Sommerpalast liegt am Kunming-See und war Sommerresidenz der Kaiserinwitwe Cixi.

Große Mauer – Mutianyu
Mutianyu bietet 5,4 km restaurierte Mauerabschnitte mit 23 Wachtürmen und ist in 90 Minuten mit dem Bus vom Pekinger Nordbahnhof erreichbar. Eine Kombi-Ticket mit Seilbahn und Rutsche kostet etwa 100 CNY.
Sommerpalast
Der Sommerpalast erstreckt sich über 2,9 km² mit dem Kunming-See und der 728 Meter langen Langen Galerie. Der Eintritt beträgt 30 CNY außerhalb der Hochsaison.
Tempel des Himmels
Der Tempel des Himmels war der Ort, an dem die Kaiser jährlich für gute Ernten beteten. Die kreisrunde Halle der Erntegebete hat einen Durchmesser von 32 Metern ohne tragende Säulen im Inneren.

🏘️ Traditionelle Hutongs und Tempel

In den Hutongs wie Nanluoguxiang findet man noch alte einstöckige Häuser mit Innenhöfen. Der Lama-Tempel Yonghe ist einer der wichtigsten tibetisch-buddhistischen Tempel Pekings.

Lama-Tempel (Yonghe)
Der Lama-Tempel beherbergt eine 18 Meter hohe Buddha-Statue aus Sandelholz. Eintritt kostet 25 CNY und der Tempel ist täglich von 9 bis 16:30 Uhr geöffnet.
Nanluoguxiang – Hutong
Nanluoguxiang ist eine 800 Meter lange Hutong-Gasse mit Bars, Cafés und Souvenirläden in restaurierten Siheyuan-Höfen. Am besten zu Fuß oder per Fahrrad erkunden.
Tempel des Himmels
Der Tempel des Himmels liegt im Süden der Altstadt und ist von einem 267 Hektar großen Park umgeben. Täglich üben hier Einheimische Tai Chi und traditionelle Tänze.

🏙️ Moderne Kunst und Pekinger Küche

Im 798 Art District haben ehemalige Fabrikhallen Platz für Galerien und Street-Art gemacht. Peking-Ente wird traditionell mit Pfannkuchen, Frühlingszwiebeln und Hoisin-Sauce serviert.

798 Art District
Der 798 Art District entstand 2002 in einer ehemaligen Militärfabrik aus den 1950er Jahren. Über 200 Galerien und Ateliers sind hier ansässig, Eintritt ist meist kostenlos.
Verbotene Stadt
Nach dem Besuch der Verbotenen Stadt lohnt sich ein Abstecher in nahe gelegene moderne Viertel mit aktueller Architektur. Kombinierte Tickets erleichtern die Planung mehrerer Sehenswürdigkeiten.
Große Mauer – Mutianyu
Nach einer Wanderung auf der Großen Mauer bei Mutianyu bieten viele Restaurants in der Umgebung Peking-Ente an. Eine geführte Tour inklusive Mahlzeit ist ab 300 CNY buchbar.

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Häufige Fragen zu Peking

Die beste Reisezeit für Peking liegt in den Monaten April bis Mai sowie September bis Oktober, wenn die Temperaturen angenehm zwischen 15 und 25 Grad liegen. Im Sommer wird es oft 25 bis 35 Grad heiß und im Winter kühlt es auf minus 5 bis 10 Grad ab. Zu diesen Zeiten sind auch die touristischen Attraktionen gut erreichbar.
Für einen ersten Besuch in Peking reichen in der Regel vier bis fünf Tage aus, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Dazu zählen die Verbotene Stadt, der Himmelstempel und ein Ausflug zur Chinesischen Mauer. Mehr Zeit ist sinnvoll, wenn man auch Nebenstraßen und Märkte einbeziehen möchte.
Ein Mittelklasse-Urlaub in Peking liegt bei etwa 80 bis 120 Euro pro Tag und Person, inklusive Hotel, Mahlzeiten und Eintritten. Günstige Hostels starten bei 20 Euro, während ein Taxi innerhalb der Stadt meist 3 bis 8 Euro kostet. Preise für Peking-Ente in guten Restaurants bewegen sich zwischen 25 und 50 Euro pro Portion.
Zu den absoluten Highlights in Peking gehören die Verbotene Stadt, der Platz des Himmlischen Friedens und der Sommerpalast. Ein Besuch des Olympiageländes mit dem Nationalstadion und dem Wasserwürfel ist ebenfalls lohnenswert. Die Chinesische Mauer bei Mutianyu liegt etwa 70 Kilometer nordöstlich der Stadt.
Zur Peking-Ente wird traditionell eine süß-saure Hoisin-Sauce serviert, die aus Sojabohnen, Zucker und Gewürzen hergestellt wird. Dazu kommen oft Frühlingszwiebeln und dünne Pfannkuchen, in die das Fleisch eingewickelt wird. In Peking wird die Ente meist im Ofen bei rund 200 Grad zubereitet.
Leitungswasser in Peking sollte nicht direkt getrunken werden, da es oft Chlor und Schwermetalle enthält. Abgekochtes Wasser oder Wasser aus Flaschen ist die sichere Alternative. Viele Hotels stellen kostenlos abgekochtes Wasser zur Verfügung.