Flugzeit
ca. 5–8 Std.
Beste Zeit
Dez – März
Sommer
−5 bis +5 °C
Währung
Euro (€)
Sprache
Englisch
🗺️ Namibia erkunden
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🥾 Wandern & Natur in Namibia
Der Fish River Canyon ermöglicht mehrtägige Trekkingtouren durch eine der größten Schluchten der Welt. Spitzkoppe bietet Kletterrouten auf markanten Granitfelsen inmitten der Namib-Wüste.
Fish River Canyon
Der Canyon ist etwa 160 Kilometer lang und bis zu 550 Meter tief. Wanderer starten meist am Hobas Camp und laufen fünf Tage bis Ai-Ais. Feste Schuhe und ausreichend Wasser sind Pflicht.
Spitzkoppe
Der 1728 Meter hohe Berg liegt in der Namib und ist für Kletterer und Wanderer zugänglich. Tagsüber erreichen Temperaturen über 30 Grad, nachts kann es unter 10 Grad werden. Ein lokaler Guide ist empfehlenswert.
🌋 Abenteuer in Namibia
Im Etosha Nationalpark beobachten Besucher Elefanten und Löwen an Wasserstellen. Die Skeleton Coast lockt mit Schiffswracks und unberührter Wüstenküste.
Etosha Nationalpark
Der Park umfasst 22.270 Quadratkilometer und beherbergt über 100 Säugetierarten. Selbstfahrer nutzen die Wasserloch-Webcams zur Planung. Die beste Beobachtungszeit ist von Juni bis Oktober.
Skeleton Coast
Die Küste erstreckt sich über 500 Kilometer und ist bekannt für gestrandete Schiffe. Viertagestouren starten in Swakopmund mit Geländewagen. Permits sind vorab beim Ministerium für Umwelt einzuholen.
Häufige Fragen zu Namibia
Die Trockenzeit von Mai bis Oktober bietet die besten Bedingungen für Safaris, da Tiere sich an Wasserstellen wie in Etosha konzentrieren. In dieser Zeit sind Temperaturen tagsüber angenehm bei 20 bis 30 Grad und es gibt wenig Regen. Die Regenzeit von November bis April kann Straßen unpassierbar machen und Wildtiere sind schwerer zu beobachten.
Deutsche Staatsbürger benötigen für Aufenthalte bis zu 90 Tagen kein Visum, nur einen Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit. Bei Einreise wird oft ein Stempel für 30 Tage erteilt, der verlängert werden kann. Für längere Reisen oder andere Nationalitäten ist eine vorherige Beantragung erforderlich.
Standardimpfungen wie Hepatitis A und Typhus werden empfohlen, dazu eine Malaria-Prophylaxe in nördlichen und östlichen Regionen wie dem Caprivi-Streifen. Gelbfieberimpfung ist nur bei Einreise aus Risikogebieten Pflicht. Impfungen gegen Tollwut und Tetanus sind für Abenteuerreisen sinnvoll.
Namibia gilt als eines der sichersten Länder im südlichen Afrika mit geringer Kriminalität gegenüber Touristen außer in Windhoek und Swakopmund. In Nationalparks und ländlichen Gebieten ist die Gefahr minimal, normale Vorsicht bei Wertsachen reicht aus. Die Straßen sind gut ausgebaut, aber Nachtfahrten sollten vermieden werden.
Die Dünen von Sossusvlei im Namib-Naukluft-Park und die Wasserlöcher im Etosha-Nationalpark zählen zu den absoluten Highlights für Natur- und Wildlife-Fans. Der Fish River Canyon und die Skelettküste bieten weitere einzigartige Landschaften. Eine Kombination aus Safari und Wüstenabenteuer ist charakteristisch für das Land.
Im Etosha-Nationalpark sind Elefanten, Löwen, Giraffen, Zebras und Antilopen an den Wasserlöchern häufig zu beobachten, oft per Webcam live. Auch Leoparden, Nashörner und eine Vielzahl von Vögeln sind vertreten. Die Trockenzeit maximiert die Chancen auf Begegnungen mit den Big Five.