Klicke auf einen Pin um Fotos & Videos dieses Ortes direkt hier zu sehen – ohne die Seite zu verlassen.
🏛 Kultur & Geschichte in Meteora
Die Klöster von Meteora wurden ab dem 14. Jahrhundert auf steilen Felsformationen errichtet und dienten als spirituelle Rückzugsorte. Besonders das Großes Meteoron und das Varlaam-Kloster beeindrucken mit ihren Fresken und der aufwendigen Bauweise auf den Sandsteinfelsen.
Großes Meteoron
Das Großes Meteoron ist das größte und älteste Kloster von Meteora aus dem 14. Jahrhundert. Es beherbergt eine bedeutende Sammlung byzantinischer Ikonen und Manuskripte. Ein Aufstieg über 300 Stufen ist erforderlich, um die Aussichtsplattform zu erreichen.
Varlaam-Kloster
Das Varlaam-Kloster wurde 1517 erbaut und liegt auf einem 373 Meter hohen Felsen. Besucher sehen hier originale Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert sowie die historische Seilwinde für den Materialtransport. Der Eintritt beträgt etwa 3 Euro.
🥾 Wandern & Natur in Meteora
Die Wanderwege um Meteora führen durch bizarre Felslandschaften und verbinden die Klöster mit den Dörfern Kalambaka und Kastraki. Besonders die Pfade bieten Einblicke in die geologische Entstehung der Sandsteinfelsen.
Wanderwege
Die Wanderwege um Meteora umfassen markierte Routen von 4 bis 12 Kilometern Länge. Sie verbinden Klöster wie Roussanou mit Aussichtspunkten und dauern je nach Strecke 2 bis 5 Stunden. Gute Wanderschuhe sind wegen der steilen Abschnitte empfehlenswert.
Kalambaka
Kalambaka liegt direkt am Fuß der Meteora-Felsen und dient als Ausgangspunkt für viele Wanderungen. Die Stadt bietet Tavernen mit traditionellen griechischen Gerichten und Zugang zu den Klosterbussen. Von hier starten täglich geführte Touren zu den umliegenden Pfaden.
🌋 Abenteuer in Meteora
Abenteuer in Meteora umfassen Klettertouren an den Sandsteinfelsen und Besuche abgelegener Klöster wie Roussanou. Sunset Rock bietet einen unvergesslichen Ausblick auf die Klöster bei Sonnenuntergang.
Sunset Rock
Sunset Rock liegt westlich von Kastraki und ist ein beliebter Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang über den Meteora-Felsen. Der Aufstieg dauert etwa 20 Minuten und erfordert Trittsicherheit auf unbefestigten Wegen. Ideal für Fotografen ab 18 Uhr.
Roussanou-Kloster
Das Roussanou-Kloster aus dem 16. Jahrhundert thront auf einem schmalen Felsen und ist nur über eine steile Treppe erreichbar. Es beherbergt Nonnen und beeindruckt durch seine Lage zwischen zwei Felsspalten. Der Besuch ist täglich von 9 bis 17 Uhr möglich.
🧳 Passt Meteora wirklich zu dir?
Wähle deine Wunsch-Icons auf Travelviser – und sieh sofort, ob Meteora dein perfektes Match ist. Oder entdecke über 340 weitere Ziele.
Die sechs zugänglichen Klöster erreichen Besucher über steile Treppen, die in den Fels gehauen wurden. Einige Wege sind mehrere hundert Stufen lang, der Aufstieg dauert je nach Kloster 10 bis 30 Minuten. Früher wurden Materialien mit Netzen hochgezogen, heute gibt es befestigte Pfade und Parkplätze in der Nähe.
Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober, wenn die Temperaturen zwischen 22 und 30 Grad liegen und die Wege trocken sind. Im Hochsommer kann es sehr heiß werden, während im Winter einige Klöster eingeschränkte Öffnungszeiten haben.
Für die wichtigsten Klöster und Wanderungen reichen zwei Tage aus. Wer zusätzlich Sonnenuntergänge und ausgedehnte Spaziergänge einbeziehen möchte, plant besser drei Tage ein.
Das Kloster Varlaam gilt wegen seiner Lage und der Aussicht als eines der beeindruckendsten. Viele Besucher empfinden auch das Kloster Rousanou als besonders fotogen, da es auf einem schmalen Felsen thront.
Die Sandsteinfelsen entstanden vor etwa 30 Millionen Jahren durch Ablagerungen in einem antiken See. Spätere Erdbewegungen und Erosion formten die charakteristischen Säulen.
Von den ursprünglich 24 Klöstern sind heute sechs für Besucher geöffnet: Großes Meteoron, Varlaam, Rousanou, Agia Triada, Agios Nikolaos und Agios Stefanos. Die Öffnungszeiten variieren, die meisten sind von 9 bis 17 Uhr zugänglich.