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🏖 Küstenbäder und Lavapools auf Madeira
Madeira bietet keine klassischen Sandstrände, sondern natürliche Fels- und Lavapools an der Nord- und Ostküste. Besonders Porto Moniz und Ponta de São Lourenço locken mit klarem Wasser und spektakulären Aussichten.
Porto Moniz Lavapools
Die Lavapools von Porto Moniz entstanden durch vulkanisches Gestein und werden vom Atlantik gespeist. Sie sind ganzjährig 20–24 °C warm und eignen sich ideal zum Schwimmen. Ein kleiner Parkplatz liegt direkt am Wasser, Eintritt ist kostenlos.
Ponta de São Lourenço
Die Halbinsel Ponta de São Lourenço im Osten Madeiras bietet schroffe Klippen und kleine Buchten mit türkisem Wasser. Ein 3 km langer Küstenpfad führt zum Leuchtturm Farol da Ponta de São Lourenço. Badeschuhe sind wegen scharfer Felsen empfehlenswert.
🍽 Wein und regionale Spezialitäten in Funchal
In Funchal dreht sich alles um Madeira-Wein und frischen Fisch. Zahlreiche Kellereien und Restaurants in der Altstadt servieren typische Gerichte wie Espetada und Bolo do Caco.
Funchal
Funchal ist das Zentrum des Madeira-Weinanbaus mit historischen Adega-Kellereien wie Blandy’s und Henriques & Henriques. In den Gassen der Zona Velha gibt es zahlreiche Tavernen mit frischem Fisch und lokalem Wein. Eine Weinprobe kostet ab 10 €.
Monte + Korbschlitten
Nach der Fahrt mit dem Korbschlitten in Monte laden traditionelle Cafés zu Poncha und Honigkuchen ein. Die Schlittenfahrer selbst empfehlen oft kleine Familienrestaurants mit Espetada vom Spieß. Die Fahrt endet direkt am Marktplatz von Monte.
🥾 Levadas und Berggipfel auf Madeira
Madeiras Levada-Wanderungen führen durch Lorbeerwälder und entlang historischer Bewässerungskanäle. Pico do Arieiro und der Fanal-Feenwald bieten alpine Ausblicke und mystische Nebelwälder.
Levada-Wanderungen
Die Levada do Caldeirão Verde ist eine 13 km lange Route mit 300 m Tunneln und endet an einem Wasserfall. Gute Schuhe und eine Taschenlampe sind Pflicht. Die Tour startet bei der Levada do Caldeirão Verde in Santana.
Pico do Arieiro
Vom 1818 m hohen Pico do Arieiro führt ein markierter Pfad über den Pico Ruivo zum höchsten Punkt Madeiras. Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zu den Kanarischen Inseln. Der Aufstieg dauert etwa 3,5 Stunden.
🌋 Aussichtsplattformen und Abenteuerwege
Cabo Girão Skywalk und der Fanal-Feenwald bieten extreme Höhen und unberührte Natur. Diese Orte sind ideal für Adrenalin und Fotografie zugleich.
Cabo Girão Skywalk
Der Glasboden-Skywalk am Cabo Girão thront 580 m über dem Meer und ist einer der höchsten weltweit. Von der Plattform blickt man direkt auf die Steilküste und kleine Fischerboote. Eintritt beträgt 2 €, geöffnet täglich 10–18 Uhr.
Fanal-Feenwald
Der Fanal-Feenwald im Nordwesten Madeiras besteht aus uralten Lorbeerbäumen und ist oft in Nebel gehüllt. Ein kurzer Rundweg von 2 km führt durch die mystische Landschaft. Der Parkplatz liegt direkt an der ER 209.
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Die beste Reisezeit für Madeira liegt zwischen Mai und Oktober, wenn die Temperaturen angenehm zwischen 22 und 30 Grad liegen und wenig Regen fällt. Außerhalb dieser Monate kann es vor allem im Winter stürmischer und feuchter werden. Viele Besucher bevorzugen den Frühling für die Blütenpracht oder den Herbst für mildere Bedingungen.
Der Direktflug von Deutschland nach Madeira dauert etwa 2,5 Stunden. Abflughäfen wie Frankfurt oder Düsseldorf bieten regelmäßige Verbindungen an. Die genaue Dauer kann je nach Windverhältnissen leicht variieren.
Für einen ersten Eindruck reichen 5 bis 7 Tage aus, um die wichtigsten Orte zu sehen. Wer wandern oder die Levadas erkunden möchte, plant besser 10 bis 14 Tage ein. Kürzere Aufenthalte konzentrieren sich meist auf Funchal und Umgebung.
Madeira gilt als eher günstiges bis mittelpreisiges Ziel in Europa, mit Hotelübernachtungen ab etwa 60 Euro pro Nacht. Essen und Mietwagen liegen im normalen westeuropäischen Rahmen, wobei Selbstversorger und öffentliche Busse Kosten senken können. Hochsaison im Sommer treibt die Preise leicht nach oben.
Ein Auto ist auf Madeira sehr empfehlenswert, da viele Sehenswürdigkeiten und Wanderwege schlecht mit Bus erreichbar sind. Die Straßen sind oft eng und kurvig, ein Kleinwagen reicht aber völlig aus. Alternativ lassen sich geführte Touren oder Taxis nutzen, doch die Flexibilität leidet dann spürbar.
Wale und Delfine lassen sich vor Madeira das ganze Jahr über beobachten, besonders häufig von April bis Oktober. Ausflugsboote starten täglich von Häfen wie Funchal oder Calheta. Die Wahrscheinlichkeit ist im Sommer am höchsten, da das Wasser dann wärmer ist.