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Urlaub in Kamakura

Kamakura war einst Hauptstadt des shogunatischen Japans – heute ist es eine entspannte Küstenstadt voller Tempel, Schreine und Meerblick, nur eine Stunde von Tokio entfernt. Der Große Buddha sitzt seit 700 Jahren im Freien, Zen-Mönche pflegen Steingärten, und der Daibutsu-Hiking Trail verbindet alles zu Fuß.

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Urlaub in Kamakura – Großer Buddha von Kamakura vor blauem Himmel | Travelviser
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Flugzeit
ca. 11–12 Std.
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Beste Zeit
Mär.–Mai, Okt.–Nov.
🌡️
Sommer
26–32 °C
❄️
Winter
5–12 °C
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Währung
Japanischer Yen (JPY)
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Sprache
Japanisch

🗺️ Kamakura erkunden

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⛩️ Tempel und Schreine in Kamakura

Kamakura war die erste Militärhauptstadt Japans und besitzt einige der ältesten Tempel des Landes. Der Große Buddha von Kotoku-in thront seit 1252 im Freien. Tsurugaoka Hachimangu und der Hasedera Tempel ergänzen das Samurai-Erbe mit prächtigen Hallen und Gärten.

Großer Buddha (Kotoku-in) (🙏)
Die 13,35 Meter hohe Bronzestatue des Amida-Buddha wurde 1252 gegossen und ist eines der Wahrzeichen Kamakuras. Besucher können das Innere betreten und die Konstruktion aus nächster Nähe betrachten. Eintritt beträgt 300 Yen.
Tsurugaoka Hachimangu (⛩️)
Der größte Shinto-Schrein der Stadt liegt am Ende der breiten Wakamiya-Oji-Allee und wurde 1063 gegründet. Hier finden regelmäßig Bogenschieß-Wettbewerbe und Zeremonien statt. Der Schrein ist ganzjährig geöffnet.
Hasedera Tempel (🌸)
Der Tempel auf dem Hügel bietet einen weiten Blick über die Bucht von Sagami und beherbergt eine elfköpfige Kannon-Statue aus dem 8. Jahrhundert. Im Frühling blühen die Kirschbäume und Azaleen besonders schön. Der Aufstieg erfolgt über 392 Stufen.

🧘 Zen-Gärten und Wanderwege rund um Kamakura

Mehrere Zen-Tempel bieten gepflegte Gärten und Bambuswälder zum Verweilen. Engaku-ji und Hokokuji laden zu Meditation und Spaziergängen ein. Die Komachi-dori verbindet die Tempelbezirke mit kleinen Teeläden.

Engaku-ji Zen-Tempel (🧘)
Der 1282 gegründete Tempel ist einer der ältesten Rinzai-Zen-Tempel Japans und liegt am Nordrand Kamakuras. Der große Glockenturm und der Garten mit Teich sind besonders sehenswert. Eintritt kostet 500 Yen.
Hokokuji Bambus-Tempel (🎋)
Der kleine Tempel aus dem 14. Jahrhundert besitzt einen dichten Bambuswald mit schmalen Wegen. Im Teepavillon kann man Matcha bei Blick in den Garten genießen. Der Eintritt beträgt 300 Yen.
Komachi-dori Einkaufsstraße (🛍️)
Die 800 Meter lange Fußgängerzone führt vom Bahnhof direkt zum Tsurugaoka Hachimangu. Hier gibt es Souvenir-Läden, Süßwaren und kleine Restaurants mit lokalen Spezialitäten. Ideal für eine Pause zwischen Tempelbesuchen.

🌊 Küste und Enoshima bei Kamakura

Der Yuigahama Strand liegt nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt. Von dort erreicht man per Brücke die vorgelagerte Enoshima Insel mit ihren Höhlen und Aussichtspunkten. An klaren Tagen blickt man bis zum Fuji.

Yuigahama Strand (🏖️)
Der flache Sandstrand erstreckt sich über etwa zwei Kilometer und ist im Sommer bei Schwimmern und Surfern beliebt. Im Winter eignet er sich gut für lange Spaziergänge bei Sonnenuntergang. Toiletten und Umkleiden sind vorhanden.
Enoshima Insel (🏝️)
Die kleine Insel ist über eine 600 Meter lange Brücke erreichbar und beherbergt mehrere Schreine sowie eine Aussichtsplattform. Eine Höhle mit Meerwasserbecken und ein kleines Aquarium runden den Besuch ab. Eintritt zur Höhle beträgt 500 Yen.
Hokokuji Bambus-Tempel (🎋)
Der Bambuswald liegt etwas erhöht und bietet nach dem Strandbesuch einen ruhigen Kontrast. Viele Besucher kombinieren den Tempel mit einem Spaziergang entlang der Küste. Der Garten ist ganzjährig zugänglich.

📋 Anreise, Tagesplan und Übernachtung in Kamakura

Von Tokio aus erreicht man Kamakura mit der JR Yokosuka-Linie in etwa einer Stunde. Ein guter Tagesplan kombiniert Tempel am Vormittag mit Strand und Enoshima am Nachmittag. Komachi-dori eignet sich für Abendessen und Einkäufe.

Komachi-dori Einkaufsstraße (🛍️)
Die Straße liegt zentral und ist der ideale Ausgangspunkt für alle Sehenswürdigkeiten. Hier findet man auch zahlreiche Restaurants mit frischem Sushi und vegetarischen Optionen. Viele Besucher starten hier ihren Tag mit einem Kaffee.
Yuigahama Strand (🏖️)
Nach den Tempelbesuchen bietet der Strand eine entspannte Möglichkeit, den Tag ausklingen zu lassen. Im Sommer gibt es Strandbars und Verleih von Liegen. Öffentliche Duschen sind vorhanden.
Enoshima Insel (🏝️)
Die Insel eignet sich perfekt als Abschluss eines Tagesausflugs. Die letzte Fähre zurück nach Kamakura verlässt den Hafen gegen 17 Uhr. Wer länger bleiben möchte, findet auf der Insel mehrere kleine Ryokan.

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Häufige Fragen zu Kamakura

Kamakura liegt in der Präfektur Kanagawa, etwa 50 km südwestlich von Tokio an der Sagami-Bucht. Die Stadt ist mit der JR Yokosuka-Linie in rund einer Stunde vom Tokioter Bahnhof erreichbar.
Die meisten Besucher planen einen Tag für die wichtigsten Tempel und den Daibutsu ein. Zwei Tage ermöglichen zusätzlich Strandzeit am Yuigahama oder Wanderungen zu entlegeneren Schreinen.
Zu den Highlights zählen der große Buddha von Kamakura im Kotoku-in-Tempel, der Tsurugaoka-Hachimangu-Schrein und Hase-dera. Strände wie Yuigahama sowie Spaziergänge durch die Tempelbezirke sind weitere beliebte Aktivitäten.
Kamakura grenzt an die Sagami-Bucht, die Teil des Pazifiks ist. Die Wassertemperaturen erreichen im Sommer etwa 24–26 °C.
Kamakura war von 1185 bis 1333 Sitz des ersten Shogunats Japans und beherbergt den 13,35 Meter hohen Daibutsu aus Bronze. Die Stadt ist außerdem für ihre über 60 Tempel und Schreine bekannt.
Die besten Reisezeiten sind März bis Mai sowie Oktober und November mit milden Temperaturen. Im Sommer liegen die Werte bei 26–32 °C, im Winter bei 5–12 °C.