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Urlaub in Granada

Granada ist die Stadt, in der maurische Pracht und andalusisches Lebensgefühl aufeinandertreffen. Die Alhambra thront über engen Gassen, Flamenco erklingt in Sacromonte, und abends teilt man sich Tapas mit Einheimischen in der Calle Navas. Mit der Sierra Nevada im Rücken und dem Duft von Orangenblüten in der Luft gehört Granada zu den magischsten Städten Spaniens.

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Urlaub in Granada – Alhambra-Palast mit Sierra Nevada im Hintergrund | Travelviser
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Flugzeit
ca. 2,5–3 Std.
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Beste Zeit
März – Juni, Sept. – Nov.
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Sommer
30–38 °C
❄️
Winter
5–15 °C
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Währung
Euro (EUR)
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Sprache
Spanisch, Andalusisch

🗺️ Granada erkunden

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🏰 Moorische Pracht und christliche Überlagerung

Die Alhambra thront über Granada als größter maurischer Palast Europas. Direkt daneben erstrecken sich die Generalife-Gärten mit ihren Wasserspielen aus dem 14. Jahrhundert. Die Kathedrale und Capilla Real zeigen den Übergang zur spanischen Renaissance.

Alhambra (🏰)
Die Alhambra wurde ab 1238 von den Nasriden errichtet und umfasst die Palacios Nazaríes mit über 1000 Säulen. Eintrittskarten sollten mindestens einen Monat im Voraus gebucht werden. Der Alcazaba bietet den besten Blick auf die Stadt.
Generalife-Gärten (🌿)
Die Gärten dienten den Emiren als Sommerresidenz mit Bewässerungskanälen aus dem 14. Jahrhundert. Der Patio de la Acequia ist das Herzstück mit Zypressen und Springbrunnen. Morgens sind die Anlagen am ruhigsten.
Kathedrale & Capilla Real (⛪)
Die Kathedrale wurde 1523 begonnen und beherbergt das Grab von Isabella und Ferdinand in der Capilla Real. Der goldene Hochaltar ist 16 Meter hoch. Kombi-Tickets mit der Alhambra sparen Wartezeit.

🏘️ Mittelalterliches Viertel und Flamenco-Tradition

Das Albaicín mit seinen engen Gassen und maurischen Häusern liegt gegenüber der Alhambra. Vom Mirador San Nicolás aus sieht man den Sonnenuntergang über dem Palast. Im Sacromonte finden tägliche Flamenco-Aufführungen in Höhlen statt.

Albaicín (🏘️)
Das Viertel steht seit 1984 auf der UNESCO-Liste und bewahrt maurische Grundrisse aus dem 13. Jahrhundert. Die Carrera de la Darro führt durch das Tal zum Fluss. Abends sind die Plätze voller Einheimischer.
Mirador San Nicolás (📸)
Der Platz bietet den klassischen Blick auf die Alhambra, besonders bei Sonnenuntergang. Straßenmusiker treten hier regelmäßig auf. Von hier führt ein 15-minütiger Abstieg ins Tal.
Sacromonte (💃)
Die Höhlenviertel der Roma beherbergen die ältesten Flamenco-Shows Granadas. Die Cuevas del Sacromonte bieten Aufführungen mit bis zu 50 Zuschauern. Ab 22 Uhr starten die meisten Vorstellungen.

🍽️ Andalusische Tapas und lokale Märkte

Granada serviert bei jedem Getränk kostenlose Tapas, besonders in der Calle Navas. Der Mercado de San Agustín bietet frische Jamón und Meeresfrüchte. Die andalusische Küche kombiniert maurische Gewürze mit spanischen Zutaten.

Calle Navas – Tapas (🍽️)
Die Straße ist bekannt für ihre Tapas-Bars mit über 20 Lokalen auf 200 Metern. Typische Teller sind Tortilla und Gambas al ajillo. Ab 20 Uhr ist hier Hochbetrieb.
Monasterio de la Cartuja (🏛️)
Das Kloster aus dem 16. Jahrhundert zeigt barocke Stuckarbeiten und einen Altar aus Silber. Der Eintritt beträgt 4 Euro und ist dienstags frei. Die Sakristei beeindruckt mit Intarsienarbeiten.
Sierra Nevada (⛰️)
Das Gebirge liegt 30 km von Granada entfernt und erreicht 3478 Meter. Im Winter gibt es 100 km Pisten, im Sommer Wanderrouten. Der Nationalpark beginnt bereits am Stadtrand.

⛰️ Berge, Täler und Küstennahe Ausflüge

Die Sierra Nevada bietet Wanderwege und Skigebiete nur 30 Minuten entfernt. Die Alpujarras-Dörfer liegen südlich und sind über kurvige Straßen erreichbar. Die Costa Tropical ist in etwa einer Stunde erreichbar.

Sierra Nevada (⛰️)
Der Nationalpark umfasst 86.000 Hektar mit dem höchsten Punkt Spaniens außerhalb der Kanaren. Der Mulhacén ist 3478 Meter hoch. Busse fahren mehrmals täglich von Granada aus.
Albaicín (🏘️)
Das Viertel ist Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Hügel. Der Camino de los Neveros führt in 2 Stunden zum Wasserfall. Viele Touren starten am Plaza Nueva.
Mirador San Nicolás (📸)
Der Mirador dient als Startpunkt für geführte Touren in die Umgebung. Viele Anbieter bieten Kombi-Touren mit Alhambra-Besuch an. Der Platz ist ganzjährig frei zugänglich.

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Häufige Fragen zu Granada

Die beste Reisezeit für Granada liegt zwischen März und Juni sowie September und November, wenn Temperaturen angenehm zwischen 15 und 28 Grad liegen. Im Sommer steigen die Werte oft auf 30 bis 38 Grad, während der Winter mit 5 bis 15 Grad kühler ausfällt. Diese Monate eignen sich besonders gut für Besuche der Alhambra und Wanderungen in der Sierra Nevada.
Für Granada reichen in der Regel drei bis vier Tage, um die Alhambra, das Albaicín-Viertel und die Kathedrale zu sehen. Wer auch Ausflüge in die Berge oder zum Meer plant, sollte fünf Tage einplanen. Kürzere Aufenthalte von zwei Tagen konzentrieren sich meist auf die wichtigsten historischen Stätten.
Granada liegt etwa 65 Kilometer vom Mittelmeer entfernt, die Fahrt an die Costa Tropical nach Motril dauert rund eine Stunde. Die Stadt selbst ist nicht direkt am Meer, sondern eingebettet zwischen der Sierra Nevada und fruchtbaren Ebenen. Viele Besucher kombinieren daher einen Städtetrip mit einem Strandtag.
Die Alhambra mit ihren Palästen, Gärten und der Generalife ist das absolute Highlight und sollte früh gebucht werden. Weitere Pflichten sind das Albaicín-Viertel, die Kathedrale und der Mirador de San Nicolás für den besten Blick auf die Festung. Abends lohnt sich ein Spaziergang durch die belebten Gassen mit ihren zahllosen Tapas-Bars.
In Granada gehören Bars wie La Tana, Bodegas Castañeda oder El Taberna de la Tetería zu den beliebtesten Adressen für authentische Tapas. Oft gibt es zu jedem Getränk kostenlose Tapas, besonders in den Vierteln Realejo und Albaicín. Die lokale Küche bietet neben klassischen Tortilla und Jamón auch andalusische Spezialitäten wie Salmorejo.
Der Flughafen Granada-Jaén (GRX) liegt nur etwa 15 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und ist mit dem Bus in 30 Minuten erreichbar. Alternativ nutzen viele Reisende den größeren Flughafen Málaga, der rund 130 Kilometer entfernt ist und eine Busverbindung von zwei Stunden bietet. Direktflüge aus Deutschland landen meist in Málaga oder Granada.