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🏖 Küsten und Wasser auf Färöer-Inseln
Der Sørvágsvatn-See liegt auf einer Klippe über dem Atlantik und schafft durch seine Position eine optische Täuschung mit dem Meer. Gjógv bietet einen natürlichen Hafen, der von steilen Felswänden umgeben ist und als Ausgangspunkt für Bootstouren dient.
Sørvágsvatn-See (🏞️)
Der See liegt 30 Meter über dem Meeresspiegel und wird durch einen schmalen Wasserfall gespeist. Ein kurzer Wanderweg führt zum Aussichtspunkt mit Blick auf den Atlantik. Im Winter gefriert der Rand oft teilweise.
Gjógv (⛵)
Der kleine Hafen von Gjógv ist in eine Felsspalte eingebettet und schützt Boote vor starkem Wellengang. Von hier starten Ausflüge zu den umliegenden Klippen. Ein Steg ermöglicht den direkten Zugang zum Wasser.
🥾 Wandern & Natur in Färöer-Inseln
Der Múlafossur-Wasserfall stürzt direkt ins Meer und ist von einem schmalen Pfad aus erreichbar. Saksun liegt in einem Tal mit traditionellen Häusern und einem Gezeitenstrand, der bei Ebbe trockenfällt.
Múlafossur-Wasserfall (💦)
Der Wasserfall fällt 30 Meter tief von einer Klippe direkt in den Atlantik. Ein gepflegter Weg führt vom Parkplatz in 10 Minuten zum Aussichtspunkt. Im Winter kann der Pfad vereist sein.
Saksun (🏡)
Das Dorf Saksun liegt am Ende eines Tals mit einem kleinen See und alten Torfhäusern. Ein 4 km langer Wanderweg führt durch das Tal zum Meer. Die Kirche aus dem 19. Jahrhundert ist ein zentrales Wahrzeichen.
🌋 Abenteuer in Färöer-Inseln
Der Kallur-Leuchtturm steht auf einer exponierten Halbinsel mit steilen Klippen und erfordert Trittsicherheit. Die Drangarnir-Felsen bilden zwei markante Felsbögen, die nur per Boot oder anspruchsvollem Kletterweg erreichbar sind.
Kallur-Leuchtturm (🗼)
Der Leuchtturm auf Kalsoy ist über einen 3 km langen Pfad erreichbar, der an steilen Abhängen verläuft. Die Aussicht reicht über mehrere Inseln. Der Weg ist bei starkem Wind gesperrt.
Drangarnir-Felsen (🪨)
Die beiden Felsbögen liegen vor der Insel Vágar und sind 20 Meter hoch. Bootstouren starten von Sørvágur und dauern etwa eine Stunde. Schwimmen unter den Bögen ist bei ruhiger See möglich.
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Die Monate Juni bis August bieten die mildesten Temperaturen von 8 bis 12 °C und die längsten Tageslichtstunden. Von Dezember bis März liegen die Werte meist zwischen −2 und 5 °C bei häufigem Sturm und kurzer Helligkeit. Die reale Hauptsaison für Wandern und Fotografie liegt daher im Sommer.
Fünf bis sieben Tage reichen für die wichtigsten Inseln und Wanderungen. Wer alle größeren Tunnelstrecken und entlegenen Buchten sehen möchte, braucht eher acht bis zehn Tage. Kürzere Aufenthalte von drei Tagen sind nur bei sehr straffem Programm sinnvoll.
Der schnellste Weg führt über den Flughafen Vagar mit Direktflügen aus Kopenhagen oder Reykjavík in etwa zweieinhalb Stunden. Alternativ gibt es wöchentliche Fährverbindungen ab Dänemark oder Island, die jedoch 24 bis 48 Stunden dauern. Innerhalb der Inseln verbinden Busse und Tunnel die Orte.
Der Flughafen Vagar liegt an einem engen Talende und gilt wegen häufiger Seitenwinde und niedriger Wolken als technisch anspruchsvoll. Piloten benötigen eine spezielle Einweisung, und Landungen werden bei starkem Sturm manchmal abgewiesen. Die Sicherheitsstatistik liegt dennoch im normalen Bereich europäischer Regionalflughäfen.
Ja, im Eysturoy-Tunnel zwischen Streymoy und Eysturoy befindet sich ein dreispuriger Unterwasser-Kreisverkehr in 18 Metern Tiefe. Die 11,2 Kilometer lange Röhre wurde 2020 eröffnet und verkürzt die Fahrtzeit zwischen Klaksvík und Tórshavn erheblich. Eine große Skulptur markiert die Mitte des Kreisverkehrs.
Der Vørðufoss auf der Insel Vágar fällt etwa 100 Meter über mehrere Stufen. Weitere bekannte hohe Fälle sind der Bøsdalafossur und der Múlafossur bei Gásadalur, die direkt ins Meer stürzen. Die meisten Wasserfälle erreichen ihre größte Wassermenge nach Regenfällen im Herbst.