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Urlaub in Cusco

Cusco war einst Hauptstadt des Inka-Reichs – und jeder Stein in der Altstadt erzählt davon. Von der Plaza de Armas bis zum Heiligen Tal, von Sacsayhuamán bis zur Boleto Turístico: Hier findest du Routen, Akklimatisierung und Tipps für deinen Cusco-Aufenthalt.

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Urlaub in Cusco – Plaza de Armas mit Kolonialbauten und Andenhimmel | Travelviser
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Flugzeit
ca. 14–16 Std.
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Beste Zeit
Mai–Sep. (Trockenzeit)
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Trockenzeit
15–22 °C
🌧️
Regenzeit
Nov.–März
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Währung
Peruanischer Sol (PEN)
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Sprache
Spanisch, Quechua

🗺️ Cusco erkunden

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🏛️ Kultur & Geschichte in Cusco

Die Plaza de Armas bildet das Herz der Kolonialstadt mit ihren Kirchen und Arkaden. Qorikancha liegt nur wenige Gehminuten südlich und zeigt noch die originalen Inka-Mauern unter spanischen Bauten. San Blas mit seinen engen Gassen und Werkstätten liegt östlich der Altstadt auf einem Hügel.

Plaza de Armas – Zentrum (🏛️)
Der Platz ist umgeben von der Kathedrale und der Iglesia de la Compañía. Von hier starten die meisten Stadtrundgänge. Abends ist er gut beleuchtet und von Restaurants umgeben.
Qorikancha – Sonnentempel (☀️)
Der ehemalige Sonnentempel der Inka wurde mit Santo Domingo überbaut. Die perfekt gefügten Steinwände im Inneren sind noch original. Eintritt ist im Boleto Turístico enthalten.
San Blas – Künstlerviertel (🎨)
Das Viertel liegt oberhalb der Altstadt und beherbergt viele Galerien und Handwerksläden. Die Kirche San Blas mit ihrem geschnitzten Altar ist einen Besuch wert. Von hier hat man einen guten Blick über die Stadt.

🪨 Inka-Festungen und archäologische Stätten

Sacsayhuamán thront direkt über der Stadt mit seinen gewaltigen Steinmauern. Moray zeigt kreisförmige Terrassen, die als landwirtschaftliches Versuchsfeld dienten. Ollantaytambo liegt 90 km nordwestlich und dient als Tor zum Heiligen Tal.

Sacsayhuamán – Festung (🪨)
Die Festung liegt 3700 m hoch und ist in 20 Minuten zu Fuß von der Plaza de Armas erreichbar. Die Zyklopenmauern bestehen aus bis zu 200 Tonnen schweren Steinen. Der Sonnenuntergang dort ist besonders beliebt.
Moray – Inka-Labor (🌾)
Die kreisrunden Terrassen in Moray dienten Experimenten mit verschiedenen Klimazonen. Der Ort liegt auf 3500 m und ist 50 km von Cusco entfernt. Eintritt gilt mit dem Boleto Turístico.
Ollantaytambo – Festung (🏰)
Die Festung und das erhaltene Inka-Stadtbild liegen im Heiligen Tal. Die steilen Terrassen und der Tempelbezirk sind gut erhalten. Von hier fahren Züge weiter nach Machu Picchu.

⛰️ Machu Picchu und das Heilige Tal

Pisac liegt am Eingang zum Heiligen Tal mit seinem großen Markt und der Inka-Festung oberhalb. Der Zug nach Machu Picchu startet in Ollantaytambo und fährt durch enge Schluchten. San Pedro Markt versorgt Reisende mit Proviant für den Ausflug.

Machu Picchu – Zug (⛰️)
Der Zug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes dauert etwa 1,5 Stunden. Tickets sollten mindestens eine Woche im Voraus gebucht werden. Von Aguas Calientes fahren Busse in 25 Minuten zur Ruinenstadt.
Pisac – Heiliges Tal (🏺)
Die Festung von Pisac liegt 4 km oberhalb des Ortes und bietet Panoramablicke. Der Markt am Sonntag ist besonders groß. Eintritt ist im Boleto Turístico enthalten.
San Pedro Markt (🛍️)
Der überdachte Markt liegt westlich der Altstadt und bietet frisches Obst, Brot und Souvenirs. Viele Reisende kaufen hier Proviant für den Machu-Picchu-Ausflug. Preise sind deutlich günstiger als in Touristenläden.

📋 Höhe, Essen und praktische Tipps

Cusco liegt auf 3400 m, deshalb ist eine Akklimatisierung von zwei Tagen sinnvoll. Auf dem San Pedro Markt gibt es günstige Mahlzeiten mit typischen Gerichten wie Cuy oder Lomo Saltado. Der Boleto Turístico kostet 130 PEN und gilt für die wichtigsten Inka-Stätten.

San Pedro Markt (🛍️)
Hier finden sich zahlreiche kleine Restaurants mit Menüs ab 8 PEN. Reisende kaufen hier auch Snacks und Wasser für Tagesausflüge. Der Markt ist täglich von früh bis 18 Uhr geöffnet.
Pisac – Heiliges Tal (🏺)
Pisac eignet sich gut als erster Stopp zur Höhenanpassung. Die Fahrt dorthin dauert etwa eine Stunde und führt durch 3000-m-Höhe. Viele Busse starten morgens vom Terminal in Cusco.
Machu Picchu – Zug (⛰️)
Der Zug fährt nur bis Aguas Calientes, von dort geht es weiter mit dem Bus. Für den Eintritt nach Machu Picchu ist eine Online-Reservierung Pflicht. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September.

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Häufige Fragen zu Cusco

Cusco liegt auf etwa 3400 Metern Höhe in den Anden. Viele Besucher spüren Höhenbeschwerden wie Kopfschmerzen oder Atemnot in den ersten Tagen. Langsames Ankommen und ausreichend Flüssigkeit helfen gegen die Höhenkrankheit.
Leitungswasser in Cusco sollte nicht getrunken werden, da es oft mit Bakterien belastet ist. Abgefülltes Wasser aus Flaschen oder gefiltertes Wasser ist die sichere Wahl. Viele Hotels stellen kostenlos abgekochtes Wasser bereit.
Die Trockenzeit von Mai bis September bietet die besten Bedingungen mit Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad. In dieser Zeit sind die Wege zu Sehenswürdigkeiten wie Machu Picchu trocken und gut begehbar. Die Regenzeit von November bis März bringt häufigen Regen und eingeschränkte Sicht.
Zwei bis drei Tage reichen für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Stadt wie die Plaza de Armas und Sacsayhuamán. Wer Ausflüge in die Umgebung plant, sollte vier bis fünf Tage einplanen. Die Akklimatisierung an die Höhe braucht zusätzlich Zeit.
Cusco gilt als weitgehend sicher, solange man Taschendiebstahl in belebten Gegenden vermeidet. Die sicheren Viertel liegen rund um die Altstadt und den Flughafen. Nachts sollte man dunkle Seitenstraßen meiden und keine größeren Bargeldbeträge mit sich führen.
Die Plaza de Armas mit der Kathedrale und die Festung Sacsayhuamán sind die zentralen Highlights. Auch das Viertel San Blas mit seinen engen Gassen und Handwerksläden lohnt sich. Von Cusco aus starten die meisten Besuche der Inkastätten in der Umgebung.