Rote Felsnadeln, tiefe Schluchten und ein Himmel voller Sterne. Bryce Canyon ist das perfekte Ziel für alle, die Natur in ihrer dramatischsten Form erleben wollen.
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🏞️ Hoodoos und Felsformationen
Bryce Canyon ist bekannt für seine orangefarbenen Hoodoos, die durch Erosion entstanden sind. Bryce Point bietet einen der besten Ausblicke auf die dichten Felsnadeln. Sunrise Point und Sunset Point zeigen das Spiel von Licht und Schatten auf den Formationen.
Bryce Point
Bryce Point liegt auf 2.700 Metern Höhe und bietet einen Panorama-Blick über Tausende von Hoodoos. Der Aussichtspunkt ist besonders bei Sonnenaufgang beliebt. Ein kurzer Fußweg führt vom Parkplatz zur Plattform.
Sunrise Point
Sunrise Point liegt am Rand des Amphitheaters und zeigt die Hoodoos im ersten Morgenlicht. Von hier starten mehrere Wanderwege. Der Punkt ist ganzjährig zugänglich, im Winter jedoch oft schneebedeckt.
Sunset Point
Sunset Point liegt nur wenige Gehminuten von Sunrise Point entfernt und bietet den klassischen Blick auf die Hauptformationen. Hier beginnt der Navajo Loop Trail. Parkplätze sind meist schnell belegt.
🥾 Wandern und Aktivitäten
Die besten Wege führen direkt zwischen den Hoodoos hindurch. Navajo Loop Trail und Queens Garden Trail sind die beliebtesten Routen im Park. Inspiration Point liegt oberhalb und gibt einen Überblick über die gesamte Schlucht.
Navajo Loop Trail
Der Navajo Loop Trail ist 2,3 km lang und führt durch enge Canyons mit steilen Serpentinen. Der Abstieg dauert etwa 45 Minuten, der Aufstieg länger. Feste Schuhe und ausreichend Wasser sind Pflicht.
Queens Garden Trail
Queens Garden Trail ist 2,9 km lang und führt an der Queen Victoria Formation vorbei. Der Weg ist etwas leichter als der Navajo Loop. Viele Besucher kombinieren beide zu einer 4,8 km langen Runde.
Inspiration Point
Inspiration Point bietet drei verschiedene Aussichtsplattformen auf unterschiedlichen Höhen. Der kurze Aufstieg lohnt sich für Fotografen. Der Punkt ist von Bryce Point aus über einen Randweg erreichbar.
🦌 Tierwelt und Nacht
Bryce Canyon ist Lebensraum für Maultierhirsche und Präriehunde. Fairyland Point ist ein guter Ort für Tierbeobachtungen am frühen Morgen. Die hohe Lage ermöglicht besonders klare Nachthimmel für Sternbeobachtungen.
Fairyland Point
Fairyland Point liegt am nördlichen Rand und ist weniger besucht als die zentralen Aussichtspunkte. Hier sieht man häufig Hirsche und kleinere Säugetiere. Der Weg dorthin ist auch bei Dämmerung gut befahrbar.
Natural Bridge
Natural Bridge ist eine 35 Meter hohe Felsbrücke, die durch Erosion entstanden ist. Der kurze Trail dorthin ist nur 1,6 km lang. Die Brücke ist eines der markantesten Felsgebilde im Park.
Bryce Point
Bryce Point eignet sich nachts gut für Sternbeobachtungen, da Lichtverschmutzung minimal ist. Ranger bieten im Sommer geführte Nachtwanderungen an. Eine Taschenlampe mit Rotlicht ist empfehlenswert.
🗺️ Tipps und Umgebung
Die beste Reisezeit ist Mai bis Oktober, wenn die Straßen frei von Schnee sind. Viele Besucher übernachten in der Nähe von Bryce Canyon City. Eintritt und Parkplätze sollten früh gebucht werden.
Sunrise Point
Sunrise Point ist morgens weniger überlaufen als Sunset Point. Frühaufsteher erleben hier das beste Licht für Fotos. Der Park öffnet bereits vor Sonnenaufgang.
Sunset Point
Sunset Point ist der meistfotografierte Ort im Park. Wer den Sonnenuntergang sehen möchte, sollte mindestens eine Stunde vorher ankommen. Im Sommer kann es sehr voll werden.
Queens Garden Trail
Queens Garden Trail ist im Frühjahr und Herbst angenehm zu laufen. Im Sommer sind Temperaturen über 25 °C und im Winter Schnee möglich. Gute Wanderschuhe sind immer ratsam.
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Die beste Reisezeit für Bryce Canyon ist von Mai bis Oktober, wenn die Straßen frei von Schnee sind und die Temperaturen zwischen 18 und 28 Grad liegen. Im Winter kann es sehr kalt werden mit Werten von -8 bis 4 Grad und vielen Trails sind dann gesperrt. Die Monate Juni bis September sind am beliebtesten, aber auch am vollsten.
Der Eintritt in den Bryce Canyon National Park kostet 35 US-Dollar pro Fahrzeug für sieben Tage oder 20 Dollar pro Person zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Jahreskarten für alle US-Nationalparks sind für 80 Dollar erhältlich. Der Park akzeptiert den America the Beautiful Pass.
Für Bryce Canyon reichen in der Regel ein bis zwei Tage, um die wichtigsten Aussichtspunkte und eine oder zwei Wanderungen zu schaffen. Wer den Navajo Loop Trail und Sunrise Point kombinieren möchte, braucht mindestens einen vollen Tag. Drei Tage ermöglichen zusätzliche Trails und entspanntere Pausen.
Der Navajo Loop Trail ist eine der beliebtesten Wanderungen und führt in 2,2 Kilometern durch enge Canyons mit hohen Hoodoos. Der Trail ist steil und hat über 250 Höhenmeter, die in beiden Richtungen zurückgelegt werden müssen. Er startet am Sunset Point und ist besonders im Sommer wegen Schattenabschnitten angenehm.
Die besten Aussichtspunkte sind Bryce Point, Inspiration Point und Sunset Point mit Blick auf die dichtesten Hoodoo-Felder. Sunrise Point bietet zudem einen guten Überblick über den gesamten Amphitheater-Bereich. Alle Punkte sind über den Rim Trail gut erreichbar.
Bryce Canyon liegt auf einer Höhe von etwa 2400 bis 2700 Metern über dem Meeresspiegel. Der Rim Trail und die Lodge befinden sich rund 2500 Meter hoch. Durch die Höhe kann es auch im Sommer kühl werden und die UV-Strahlung ist stärker.