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🥾 Wanderwege durch die Rockies
Banff National Park bietet zahlreiche markierte Trails mit atemberaubenden Ausblicken auf Berge und Seen. Johnston Canyon führt durch enge Schluchten zu Wasserfällen, während Lake Louise als Ausgangspunkt für Höhenwanderungen dient.
Johnston Canyon
Der 2,8 km lange Trail entlang des Johnston Creek führt zu einem beeindruckenden Wasserfall. Im Winter ist der Weg oft vereist und erfordert Spikes. Parkplätze füllen sich früh, daher ist eine Anreise vor 8 Uhr empfehlenswert.
Lake Louise
Vom Ufer des türkisblauen Sees starten mehrere Wanderwege, darunter der 3,4 km lange Trail zum Lake Agnes Teahouse. Im Winter dient der zugefrorene See als Eislaufplatz. Die Hütte bietet warme Getränke und einfache Mahlzeiten.
🌋 Abenteuer in den Bergen
Von Banff aus lassen sich mit der Gondola hohe Aussichtspunkte erreichen und auf dem Lake Minnewanka Bootstouren unternehmen. Beide Aktivitäten bieten direkte Einblicke in die alpine Landschaft.
Banff Gondola
Die Seilbahn fährt in acht Minuten auf den Sulphur Mountain und erreicht 2281 m Höhe. Oben warten ein Aussichtsturm und ein 1 km langer Boardwalk. Tickets sollten online gebucht werden, um Wartezeiten zu vermeiden.
Lake Minnewanka
Auf dem größten See im Park fahren Ausflugsboote zu abgelegenen Buchten und alten Siedlungsresten. Die 90-minütige Tour startet mehrmals täglich. Im Winter ist der See zugefroren und wird zum Eisfischen genutzt.
🏞 Türkise Bergseen
Die berühmten Seen im Banff National Park entstehen durch Gletscherschmelzwasser und leuchten in intensivem Blau. Moraine Lake und Peyto Lake zählen zu den fotogensten Punkten der Region.
Moraine Lake
Der See liegt auf 1884 m Höhe und wird von zehn Gipfeln umrahmt. Der Rockpile Trail bietet den klassischen Blick auf das Wasser. Vom Parkplatz aus sind es nur wenige Minuten zum Ufer.
Peyto Lake
Von der Aussichtsplattform am Bow Summit sieht man den wolfskopfähnlichen See in kräftigem Türkis. Der kurze Weg vom Parkplatz ist ganzjährig begehbar. Im Winter liegt oft Schnee bis an den Rand der Plattform.
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Banff liegt im kanadischen Bundesstaat Alberta mitten in den Rocky Mountains und ist Teil des Banff National Park. Die Lage in den Bergen sorgt für markante Gipfel und Gletscher in unmittelbarer Nähe.
Die Stadt Banff liegt auf etwa 1.400 Metern Höhe, der umliegende Nationalpark erreicht deutlich höhere Gipfel bis über 3.000 Meter.
Für die wichtigsten Highlights wie Lake Louise, Moraine Lake und die Banff Gondola reichen meist drei bis vier Tage. Wer ausgiebig wandern oder mehrere Täler erkunden möchte, plant besser fünf bis sieben Tage ein.
Die Preise für Unterkünfte, Restaurants und Eintritte sind hoch, weil Banff ein stark frequentierter Nationalpark mit begrenzter Infrastruktur ist. Hinzu kommen die kanadischen Nationalpark-Gebühren und die saisonale Nachfrage im Winter.
In Banff kommen Schwarzbären und Grizzlys vor, die vor allem im Sommer und Herbst aktiv sind. Wanderer sollten Abstand halten, Lärm machen und in manchen Gebieten Bärenspray mitführen.
Zu den absoluten Highlights zählen die Banff Gondola auf den Sulphur Mountain, der Lake Louise mit dem umliegenden Wanderwegen und der Johnston Canyon mit seinen Wasserfällen.